Diesmal aber mit Sabrina und mit Leihauto direkt 400km Schotterpiste nach Soussusvlei. Die Weite des Landes kann man am Spreethoghtepass am besten sehen, an dem unser wohlbemerkt „nagelneuer“ CHICO = Golf2 super rauf kam. Das mit dem nagelneu ist ernstgemeint, er hatte nur 5000km auf dem Tacho und es ist nur die Außenform altstylisch aber Technik neu. Auf den Schotterpisten geht’s meistens immer gerade aus bis mal wieder was im Weg steht, sprich Berge. Soussusvlei, wo Astrid seit mehr als einem Jahr lebt, ist sehr speziell: Berge und Dünen gemeinsam an einem Ort findet man selten. Bei Astrid wurden wir von allen wieder herzlich empfangen und fielen Todmüde nach dem Sundowner und Abendessen ins Bett. Gleich am ersten Tag ging es dann zum Ballonfahren früh los wo wir die „blühende“ Wüste am besten sehen würden.
Es hatte seit ca. 8 Jahren erstmals ergiebig geregnet, so dass sich die Landschaft in einem gelbgrünen Grasmeer zeigte. Die roten Sanddünen im Morgendlich gaben den perfekten Kontrast dazu. Das Verfolgen ist hier nicht so einfach, da nicht soviele Wege durch die Ebene führen und einfach querfeldein ist nicht wegen dem Naturschutzpark. Wenn man das Bild mit dem Ballonschatten und dem Jeep genau ansieht, kann man rechts einen alten Weg erkennen. Solche Wege kann man bis zu 50 Jahre lang erkennen, da der Wind den Untergrund immer wieder freilegt. Auch Papier braucht bis zu 40 Jahre und Plastik 2 Jahre zum verrotten, also bitte immer schön aufräumen. Nach dem obligatorischem Frühstück im größten Restaurant der Welt, fuhren wir zurück zur Farm, wo Sabrina Honey füttern durfte. Honey wurde 3Tage alt in der Nähe der Farm aufgelesen und von Hand aufgezogen. Jetzt 6 Monate alt, ist der Durst der Dame schon groß. An den nächsten Tagen machten wir ein paar Ausflüge und Ballonfahrten, vertrieben uns den Tag mit Sofa und Hollywood Schaukel basteln.
Na ja, leider gehen solche Besuche immer sehr schnell vorbei, auch wenn es 10 Tage waren.