Dienstag, November 13, 2007

Info

Leider konnten wir lange Zeit nicht auf unseren Blog zugreifen aber dieses Problem ist nun gelöst und wir werden nun wieder von unseren "Abenteuern" berichten.

Sabrina & Stefan

Freitag, März 16, 2007

Modovi 2007

Sabrina und ich haben uns zur Cameron Dealer Conference nach Mondovi angemeldet, um wieder mal auf den neuesten Stand der Dinge gebracht zu werden. Auch wollten wir uns mit Monica & Paolo treffen, die wir in Dubai kennen gelernt hatten.
Der Kurzurlaub traf auch noch auf meinen Geburtstag, und so fanden wir es umso mehr passend, unsere kleine Firma mal hinter uns zu lassen.
So fuhren wir bei einem Wahnsinns Wetter schon in Nürnberg los und die Sonne verwöhnte uns die gesamte Strecke über mit ihrer Anwesenheit. Nach dem Brenner konnte man zusehen, wie die Temperatur immer weiter stieg und bei max. 23°C stehen blieb.

In Mondovi abends nach 8 stündiger Fahrt angekommen, bezogen wir erst einmal unser Zimmer. Die Aussicht von dem Zimmer war wunderschön, wie Ihr auf den Bildern sehen könnt. Paolo kontaktierten wir per Handy und verabredeten uns zum Abendessen. Monica lag leider mit Fieber im Bett, was uns auch nicht wunderte, da die Beiden erst 4 Tage vorher aus Alaska mit -20°C zurückkamen. Diese Temperaturdifferenz haut selbst den stärksten Elefanten um. Bei der Begrüßung im Foyer kam dann auch noch zufällig Colin mit hinzu und, da er auch nicht genau wusste wohin, ging er kurzerhand einfach mit. Der Abend war wunderschön und Colin konnte Paolo mit einigen Tipps bezüglich Passagierfahrten in Italien helfen.
Nachdem uns am Abend das Kloster so anlachte, beschlossen Sabrina und ich, an dem einzigen freien Tag des Wochenendes, noch mit dem Funicolare (kleine Seilbahn auf Schienen) raufzufahren und dann bei Sonnenschein runter zulaufen. Dieses kleine idyllische Städtchen hat seinen Reiz und das Kloster wartete mit sehr vielen Sonnen- und anderen Uhren auf.
Nach einem Rundgang um das Kloster kehrten wir in einer kleinen Pizzeria ein und wollten anschließend gleich wieder die Kalorien abmarschieren. Pustekuchen, den Weg runter zu finden war unmöglich, alles total verwinkelt. Dann entschlossen wir uns nach einer 2 stündigen „Sightseeing-Tour“ auf dem Berg, doch wieder mit dem Funicolare runter zu fahren. Die Eindrücke des Tages findet Ihr am besten in den Bildern wieder.

Frankenballon Cup 2007

Am Ausweichtermin des Frankenballoncup’s 2007 trafen wir uns mit 25 weiteren Piloten in Großgründlach bei traumhaftem Wetter. Nachdem Alexander, Sabrinas Bruder sie gebeten hatte beim Einchecken und allem Drum herum zu helfen, war Sabrina Anfangs noch sehr eingespannt aber es legte sich kurz vor dem Briefing. Das diesjährige Team für den FBC`07 bestand aus dem Veranstaltungsleiter Alexander Mattausch, dem Wettbewerbsleiter Bernhard Mohr, dem Eincheckteam Sandra Reil, Christine Mohr, Sabrina. Den Fuchs sollte Reinhard Mattausch mit dem Wolfshöher Ballon machen. Alexander hatte aus der Uni auch noch viele helfende Computerfreaks mitgebracht, die anschließend die Auswertung der Fahrten durchführen sollten. Nach dem Briefing wurde in 4 Wellen zum Nürnberg International Airport gefahren, wo wir auf dem Vorfeld starten sollten. Beim „einchecken“ der Fahrzeuge und Crews am GAT erwartete uns ein umfassender Sicherheitscheck. Die Fahrzeuge wurden durchsucht und die Crews mussten den Sicherheitscheck im GAT Gebäude durchlaufen. Die Fahrt zum Vorfeld erfolgte hinter einem „Follow Me“ Fahrzeug. Dort angekommen hieß es dann auch gleich schon mal die Aufbauvorbereitungen zu treffen.

Es sollte eine Fuchsfahrt mit anschließender Maximum Distance ausgetragen werden. Der Start der Meute sollte 20min nach dem Fuchs sein.
Nun spielte dieses Mal Petrus perfekt mit, aber er hatte vergessen die große Windmaschine einzuschalten. Da standen wir nun und warteten darauf, dass der Fuchs startete um auch gleichzeitig die Windverhältnisse abzuchecken. Und da begann das Disaster… Reinhard stieg mit der Turmfreigabe auf 5500ft und stand dann immer noch senkrecht über uns, kein Lüftchen, gar nichts… Wie viele dieser Tage hat man im Jahr?? 1-3 oder? Na ja, aufgrund dessen entschieden die Verantwortlichen auch so zu handeln und sagten den Start ab, damit wir nicht über dem Airport den gesamten Luftraum blockierten. Reinhard kam dann nach 45min und ca. 300m Entfernung wieder runter. Ein paar Piloten packten Ihre sieben Sachen und fuhren anschließend in eine nicht so dicht besiedelte Gegend, um doch noch zu starten. Die Fahrtstrecken waren da schon Rekordverdächtig, in eineinhalb Stunden, 1km weit gekommen, hörten wir diesen Abend noch oft.
Als Fazit muss ich sagen, dass ich von dem reibungslosen Ablauf beim Sicherheitscheck positiv überrascht war. Keiner von uns wusste, was dieses Mal auf uns zukommen würde. Aber die Piloten bereiteten sich, aufgrund der vorab Info, sehr gut vor. Und auch unser Wettbewerbsteam um Alexander bewies, dass sie sich, durch die Absage der Fahrt, Ihrer Verantwortung gegenüber dem Airport und den Teilnehmern durchaus bewusst waren.

Wer Interesse hat, der Termin 2008 ist das letzte Februarwochenende. Infos unter www.frankenballon.de


Montag, Januar 01, 2007

Fotogalerie Dubai 2006


Fazit

Es war für uns alle ein Erlebnis im diesen Teil der Welt Ballonfahren zu können. Diese Gegensätze der Landschaft beeindruckten uns alle. Was allerdings die Organisation vor Ort betraf, wobei hier nicht die Amerikanische Manpower gemeint ist, war etwas, wie soll man sagen: turbulent. Aber langweilig wurde es nie mit den indischen Organisatoren, jeden Tag gab etwas neues was sie auf Lager hatten. Die wussten genau wie sie uns nach einer schönen Fahrt den Tag doch noch vermiesen konnten. Am Ende wollten sie die Teams auch noch abzocken oder besser übers Ohr hauen. Unser aller Fazit lautete, das wir wunderschöne Fahrten durchführen konnten aber ein weiteres Mal nur kommen, wenn das Ballontreffen unter einer anderen Organisation laufen würde.

30.12. Verpacken

Das Ende naht und jetzt heißt es zusammenpacken. Bei beiden Ballonen mussten die Flaschen mit Stickstoff gespült werden, was bei der Maße an Ballonen schon einige Zeit in Anspruch nahm. Anschließend wurde alles nach System in den Korb verpackt und wieder schön mit Stretchfolie eingewickelt, man weiß ja nie was mit den Ballonen noch alles geschieht auf dem Transport. Nach getaner Arbeit hieß es die Leihwagen abzugeben und eigentlich sollte dies schnell erledigt sein, eigentlich…. Nicht aber in Dubai!! Knapp 2 Stunden benötigten wir alleine um den richtigen Parkplatz zu finden, da nirgends auch nur ein Schild aufgestellt war, das uns den Weg wies. Aber wir schafften es mit gemeinsamer Anstrengung und fuhren schnell mit dem Taxi zurück ins Hotel damit wir rechtzeitig zur Abschlussfeier zurück waren.Diese nutzten wir, um uns von den anderen Teams zu verabschieden, denn morgen ging es heimwärts.

29.12. Abschlussfahrt



Heute starteten wir zum letzten Mal bei Global Village und spielten ein letztes Mal in der Box mit dem Wind. Die wunderschöne Morgensonne tat ihr übriges dazu und dieses Mal landete ich auf einer Straße, um so wenig wie möglich Sand mit einzupacken. Tomas machte direkt bei uns eine Zwischenlandung und erhielt von uns noch eine volle Flasche zum weiterfahren. Wir lehrten die restlichen Flaschen noch vollends und verpackten zwischenzeitlich den Ballon. Anschließend folgten wir Tomas zu seinem Landeplatz und konnten dann auch dort auf einer Straße zusammenpacken. Nachmittags sollte Tomas nochmals mit dem Sponsorballon am Burj starten und wir tankten zwei Flaschen. Einige von uns wollten an den Strand und die anderen wollten Tomas helfen. Der Wind frischte tagsüber immer mehr auf und der Grund hieß „Shamali“ eine Art Mistral. Dieser Wind hält meistens 3-4 Tage an und stürmt mit bis zu 50km/h durch die Gegend. Wir standen dann unnötigerweise am Startplatz aber wir waren so schlau und fuhren dorthin mit unseren Leihwagen, um flexibel zu sein. Da am nächsten Morgen der erste Teil der Gruppe bereits heim flog, beschlossen wir den Abend mit einem schönen Abschlussessen.

28.12. Sponsoren setzen sich durch




Nach der ganzen Anstrengung der letzten Tage, entschlossen Tomas und ich, mal auszuschlafen. Die Crews nutzten den freien Tag auf die Souks zu gehen. Aufregend diese verschiedenen Gerüche und Eindrücke die man dort sammelt. Nachdem die Sponsoren und Mark druck auf die Organisatoren ausübten, nochmals vor dem Burj al Arab zu starten, mussten diese nachgeben. Viele der Ballone die am Vortag nicht starten konnten, wollten nun auch dabei sein, wie wir natürlich auch. Sabrina fuhr an diesem Abend mit Astrid mit die gestern auch nicht in die Luft kam. Mit mir im D-OPPP Korb waren Kathrin, Christine, Thomas und Frank. Somit waren alle von uns einmal bei einem Start vom Burj dabei. Ist schon sehr komisch diese Retortenstadt einmal von oben zu sehen. Hinter einem das Meer vor einem die Wüste, diese Gegensätze sind das eigentliche was hier so beeindruckt. Zur Landung setzten wir dann in einer der vielen Baustellen an, was sich dann als sehr dumme Entscheidung herausstellte. Warum? Na weil das hier alles sehr feiner weicher und unbefahrbarer Sand ist. So ein Mist, die ganze letzte Woche konnten wir perfekt landen, so das Yuosof unser Fahrer, uns ohne Probleme abholen konnte. Dieses Mal war es nicht so. Yuosof fuhr sich im weichen Sand fest und wir lagen ca. 500m von dem nächsten befestigten Weg entfernt. Da wir uns auf einer Baustelle befanden organisierte Yuosof, Hilfe in Form eines riesigen Radladers, der erst beide komplette Ballone in seiner Schaufel aus dem unwegsamen Gelände holte und anschließend alles zusammen mit dem Laster aus dem Sand holte. Nach 1 ½ Stunden waren wir dann wieder frei und fuhren zurück nach Global Village um doch noch mal zu tanken weil nun feststand das wir erst am 30.12. die Flaschen spülen konnten.

27.12. Start vor dem Burj al Arab



Tatsächlich es hat geklappt. Nachdem Mark Sullivan den Organisatoren begreiflich machen konnte, das es für die Sponsoren besser wäre, wenn wir nicht immer beim Global Village starten würden, das ca.10km außerhalb von Dubai liegt, bemühten sich diese endlich den Start zu organisieren. Unser Team mit dem D-OPPP konnte nicht starten, weil Tomas mit dem Sponsorballon als letzter rausgehen sollte und wenn ich vor ihm starten würde er keine Aufrüstcrew mehr hätte. Die Piloten und die Mitfahrer erzählten von einer wunderschönen Fahrt, bei der man die wenigen Sehenswürdigkeiten von Dubai alle auf einmal gesehen hätte. Vielleicht klappt es ja am 28.12 abends noch mal, da viele Sponsoren das Spektakel mit verfolgten und daraufhin der Organisation Druck machten, dass nun öfter aus der Stadt gestartet werden soll. Anscheinend geht hier etwas schief bei der Organisation den seit 2 Tagen steht die Webadresse der Veranstaltung zum Verkauf??? Es würde uns auch nicht wundern, wenn diese durch geordnetes Chaos geprägte Veranstaltung am Ende auch ein minus vor dem Komma hätte!!!! Oder sind wir hinsichtlich dessen schon zu verwöhnt, das alles klappt?? Da unser Rückflug am 31.12. um 8uhr früh ist, haben wir uns entschlossen das am 28.12. Abends die letzte Fahrt für den D-OPPP in Dubai sein soll und wir die Flaschen anschließend nicht mehr füllen. Ist wahrscheinlich auch besser so, da wir am 29. oder 30.12. nur unsere Flaschen mit Stickstoff spülen können, da genau jetzt die drei kurzfristigen Feiertage nach dem Ramadan ausgerufen wurden.