Montag, Januar 01, 2007

Fotogalerie Dubai 2006


Fazit

Es war für uns alle ein Erlebnis im diesen Teil der Welt Ballonfahren zu können. Diese Gegensätze der Landschaft beeindruckten uns alle. Was allerdings die Organisation vor Ort betraf, wobei hier nicht die Amerikanische Manpower gemeint ist, war etwas, wie soll man sagen: turbulent. Aber langweilig wurde es nie mit den indischen Organisatoren, jeden Tag gab etwas neues was sie auf Lager hatten. Die wussten genau wie sie uns nach einer schönen Fahrt den Tag doch noch vermiesen konnten. Am Ende wollten sie die Teams auch noch abzocken oder besser übers Ohr hauen. Unser aller Fazit lautete, das wir wunderschöne Fahrten durchführen konnten aber ein weiteres Mal nur kommen, wenn das Ballontreffen unter einer anderen Organisation laufen würde.

30.12. Verpacken

Das Ende naht und jetzt heißt es zusammenpacken. Bei beiden Ballonen mussten die Flaschen mit Stickstoff gespült werden, was bei der Maße an Ballonen schon einige Zeit in Anspruch nahm. Anschließend wurde alles nach System in den Korb verpackt und wieder schön mit Stretchfolie eingewickelt, man weiß ja nie was mit den Ballonen noch alles geschieht auf dem Transport. Nach getaner Arbeit hieß es die Leihwagen abzugeben und eigentlich sollte dies schnell erledigt sein, eigentlich…. Nicht aber in Dubai!! Knapp 2 Stunden benötigten wir alleine um den richtigen Parkplatz zu finden, da nirgends auch nur ein Schild aufgestellt war, das uns den Weg wies. Aber wir schafften es mit gemeinsamer Anstrengung und fuhren schnell mit dem Taxi zurück ins Hotel damit wir rechtzeitig zur Abschlussfeier zurück waren.Diese nutzten wir, um uns von den anderen Teams zu verabschieden, denn morgen ging es heimwärts.

29.12. Abschlussfahrt



Heute starteten wir zum letzten Mal bei Global Village und spielten ein letztes Mal in der Box mit dem Wind. Die wunderschöne Morgensonne tat ihr übriges dazu und dieses Mal landete ich auf einer Straße, um so wenig wie möglich Sand mit einzupacken. Tomas machte direkt bei uns eine Zwischenlandung und erhielt von uns noch eine volle Flasche zum weiterfahren. Wir lehrten die restlichen Flaschen noch vollends und verpackten zwischenzeitlich den Ballon. Anschließend folgten wir Tomas zu seinem Landeplatz und konnten dann auch dort auf einer Straße zusammenpacken. Nachmittags sollte Tomas nochmals mit dem Sponsorballon am Burj starten und wir tankten zwei Flaschen. Einige von uns wollten an den Strand und die anderen wollten Tomas helfen. Der Wind frischte tagsüber immer mehr auf und der Grund hieß „Shamali“ eine Art Mistral. Dieser Wind hält meistens 3-4 Tage an und stürmt mit bis zu 50km/h durch die Gegend. Wir standen dann unnötigerweise am Startplatz aber wir waren so schlau und fuhren dorthin mit unseren Leihwagen, um flexibel zu sein. Da am nächsten Morgen der erste Teil der Gruppe bereits heim flog, beschlossen wir den Abend mit einem schönen Abschlussessen.

28.12. Sponsoren setzen sich durch




Nach der ganzen Anstrengung der letzten Tage, entschlossen Tomas und ich, mal auszuschlafen. Die Crews nutzten den freien Tag auf die Souks zu gehen. Aufregend diese verschiedenen Gerüche und Eindrücke die man dort sammelt. Nachdem die Sponsoren und Mark druck auf die Organisatoren ausübten, nochmals vor dem Burj al Arab zu starten, mussten diese nachgeben. Viele der Ballone die am Vortag nicht starten konnten, wollten nun auch dabei sein, wie wir natürlich auch. Sabrina fuhr an diesem Abend mit Astrid mit die gestern auch nicht in die Luft kam. Mit mir im D-OPPP Korb waren Kathrin, Christine, Thomas und Frank. Somit waren alle von uns einmal bei einem Start vom Burj dabei. Ist schon sehr komisch diese Retortenstadt einmal von oben zu sehen. Hinter einem das Meer vor einem die Wüste, diese Gegensätze sind das eigentliche was hier so beeindruckt. Zur Landung setzten wir dann in einer der vielen Baustellen an, was sich dann als sehr dumme Entscheidung herausstellte. Warum? Na weil das hier alles sehr feiner weicher und unbefahrbarer Sand ist. So ein Mist, die ganze letzte Woche konnten wir perfekt landen, so das Yuosof unser Fahrer, uns ohne Probleme abholen konnte. Dieses Mal war es nicht so. Yuosof fuhr sich im weichen Sand fest und wir lagen ca. 500m von dem nächsten befestigten Weg entfernt. Da wir uns auf einer Baustelle befanden organisierte Yuosof, Hilfe in Form eines riesigen Radladers, der erst beide komplette Ballone in seiner Schaufel aus dem unwegsamen Gelände holte und anschließend alles zusammen mit dem Laster aus dem Sand holte. Nach 1 ½ Stunden waren wir dann wieder frei und fuhren zurück nach Global Village um doch noch mal zu tanken weil nun feststand das wir erst am 30.12. die Flaschen spülen konnten.

27.12. Start vor dem Burj al Arab



Tatsächlich es hat geklappt. Nachdem Mark Sullivan den Organisatoren begreiflich machen konnte, das es für die Sponsoren besser wäre, wenn wir nicht immer beim Global Village starten würden, das ca.10km außerhalb von Dubai liegt, bemühten sich diese endlich den Start zu organisieren. Unser Team mit dem D-OPPP konnte nicht starten, weil Tomas mit dem Sponsorballon als letzter rausgehen sollte und wenn ich vor ihm starten würde er keine Aufrüstcrew mehr hätte. Die Piloten und die Mitfahrer erzählten von einer wunderschönen Fahrt, bei der man die wenigen Sehenswürdigkeiten von Dubai alle auf einmal gesehen hätte. Vielleicht klappt es ja am 28.12 abends noch mal, da viele Sponsoren das Spektakel mit verfolgten und daraufhin der Organisation Druck machten, dass nun öfter aus der Stadt gestartet werden soll. Anscheinend geht hier etwas schief bei der Organisation den seit 2 Tagen steht die Webadresse der Veranstaltung zum Verkauf??? Es würde uns auch nicht wundern, wenn diese durch geordnetes Chaos geprägte Veranstaltung am Ende auch ein minus vor dem Komma hätte!!!! Oder sind wir hinsichtlich dessen schon zu verwöhnt, das alles klappt?? Da unser Rückflug am 31.12. um 8uhr früh ist, haben wir uns entschlossen das am 28.12. Abends die letzte Fahrt für den D-OPPP in Dubai sein soll und wir die Flaschen anschließend nicht mehr füllen. Ist wahrscheinlich auch besser so, da wir am 29. oder 30.12. nur unsere Flaschen mit Stickstoff spülen können, da genau jetzt die drei kurzfristigen Feiertage nach dem Ramadan ausgerufen wurden.