Freitag, März 16, 2007

Modovi 2007

Sabrina und ich haben uns zur Cameron Dealer Conference nach Mondovi angemeldet, um wieder mal auf den neuesten Stand der Dinge gebracht zu werden. Auch wollten wir uns mit Monica & Paolo treffen, die wir in Dubai kennen gelernt hatten.
Der Kurzurlaub traf auch noch auf meinen Geburtstag, und so fanden wir es umso mehr passend, unsere kleine Firma mal hinter uns zu lassen.
So fuhren wir bei einem Wahnsinns Wetter schon in Nürnberg los und die Sonne verwöhnte uns die gesamte Strecke über mit ihrer Anwesenheit. Nach dem Brenner konnte man zusehen, wie die Temperatur immer weiter stieg und bei max. 23°C stehen blieb.

In Mondovi abends nach 8 stündiger Fahrt angekommen, bezogen wir erst einmal unser Zimmer. Die Aussicht von dem Zimmer war wunderschön, wie Ihr auf den Bildern sehen könnt. Paolo kontaktierten wir per Handy und verabredeten uns zum Abendessen. Monica lag leider mit Fieber im Bett, was uns auch nicht wunderte, da die Beiden erst 4 Tage vorher aus Alaska mit -20°C zurückkamen. Diese Temperaturdifferenz haut selbst den stärksten Elefanten um. Bei der Begrüßung im Foyer kam dann auch noch zufällig Colin mit hinzu und, da er auch nicht genau wusste wohin, ging er kurzerhand einfach mit. Der Abend war wunderschön und Colin konnte Paolo mit einigen Tipps bezüglich Passagierfahrten in Italien helfen.
Nachdem uns am Abend das Kloster so anlachte, beschlossen Sabrina und ich, an dem einzigen freien Tag des Wochenendes, noch mit dem Funicolare (kleine Seilbahn auf Schienen) raufzufahren und dann bei Sonnenschein runter zulaufen. Dieses kleine idyllische Städtchen hat seinen Reiz und das Kloster wartete mit sehr vielen Sonnen- und anderen Uhren auf.
Nach einem Rundgang um das Kloster kehrten wir in einer kleinen Pizzeria ein und wollten anschließend gleich wieder die Kalorien abmarschieren. Pustekuchen, den Weg runter zu finden war unmöglich, alles total verwinkelt. Dann entschlossen wir uns nach einer 2 stündigen „Sightseeing-Tour“ auf dem Berg, doch wieder mit dem Funicolare runter zu fahren. Die Eindrücke des Tages findet Ihr am besten in den Bildern wieder.

Frankenballon Cup 2007

Am Ausweichtermin des Frankenballoncup’s 2007 trafen wir uns mit 25 weiteren Piloten in Großgründlach bei traumhaftem Wetter. Nachdem Alexander, Sabrinas Bruder sie gebeten hatte beim Einchecken und allem Drum herum zu helfen, war Sabrina Anfangs noch sehr eingespannt aber es legte sich kurz vor dem Briefing. Das diesjährige Team für den FBC`07 bestand aus dem Veranstaltungsleiter Alexander Mattausch, dem Wettbewerbsleiter Bernhard Mohr, dem Eincheckteam Sandra Reil, Christine Mohr, Sabrina. Den Fuchs sollte Reinhard Mattausch mit dem Wolfshöher Ballon machen. Alexander hatte aus der Uni auch noch viele helfende Computerfreaks mitgebracht, die anschließend die Auswertung der Fahrten durchführen sollten. Nach dem Briefing wurde in 4 Wellen zum Nürnberg International Airport gefahren, wo wir auf dem Vorfeld starten sollten. Beim „einchecken“ der Fahrzeuge und Crews am GAT erwartete uns ein umfassender Sicherheitscheck. Die Fahrzeuge wurden durchsucht und die Crews mussten den Sicherheitscheck im GAT Gebäude durchlaufen. Die Fahrt zum Vorfeld erfolgte hinter einem „Follow Me“ Fahrzeug. Dort angekommen hieß es dann auch gleich schon mal die Aufbauvorbereitungen zu treffen.

Es sollte eine Fuchsfahrt mit anschließender Maximum Distance ausgetragen werden. Der Start der Meute sollte 20min nach dem Fuchs sein.
Nun spielte dieses Mal Petrus perfekt mit, aber er hatte vergessen die große Windmaschine einzuschalten. Da standen wir nun und warteten darauf, dass der Fuchs startete um auch gleichzeitig die Windverhältnisse abzuchecken. Und da begann das Disaster… Reinhard stieg mit der Turmfreigabe auf 5500ft und stand dann immer noch senkrecht über uns, kein Lüftchen, gar nichts… Wie viele dieser Tage hat man im Jahr?? 1-3 oder? Na ja, aufgrund dessen entschieden die Verantwortlichen auch so zu handeln und sagten den Start ab, damit wir nicht über dem Airport den gesamten Luftraum blockierten. Reinhard kam dann nach 45min und ca. 300m Entfernung wieder runter. Ein paar Piloten packten Ihre sieben Sachen und fuhren anschließend in eine nicht so dicht besiedelte Gegend, um doch noch zu starten. Die Fahrtstrecken waren da schon Rekordverdächtig, in eineinhalb Stunden, 1km weit gekommen, hörten wir diesen Abend noch oft.
Als Fazit muss ich sagen, dass ich von dem reibungslosen Ablauf beim Sicherheitscheck positiv überrascht war. Keiner von uns wusste, was dieses Mal auf uns zukommen würde. Aber die Piloten bereiteten sich, aufgrund der vorab Info, sehr gut vor. Und auch unser Wettbewerbsteam um Alexander bewies, dass sie sich, durch die Absage der Fahrt, Ihrer Verantwortung gegenüber dem Airport und den Teilnehmern durchaus bewusst waren.

Wer Interesse hat, der Termin 2008 ist das letzte Februarwochenende. Infos unter www.frankenballon.de